Die Blindstruktur und die Anzahl teilnehmender Spieler ist mehr denn je ausschlaggebend für die Wahl des Veranstalters. So kommt’s auch, dass man im Kt. Zürich Montags, Dienstags, Mittwochs und Sonntags bei headzh-up, den Royal Kings und bei Value Poker eigentlich das beste Angebot antrifft. Ein volles Haus, ein hoher Preispool und damit verbunden natürlich auch die besten Spieler aus der Schweizer Pokerszene, welche sich einen erbitterten Kampf um die Geldränge und den damit verbundenen SR-Punkte leisten. Denn nur wenn man sich mit den Besten misst, erfährt man, wie gut man selber ist.
Die kleineren Veranstalter welche im Boom so richtig aus dem Boden geschossen kamen, kämpfen mehr denn je um das nackte überleben. Aber was heisst dies für unsere Szene?
Der Anbieter hat erkannt, dass er mit Qualität und konstanter Präsenz auf dem Markt den Erfolg beibehalten oder sogar ausbauen kann. Hauseigene Ranglisten, ausführliche Turnierberichte, gute Turnierstrukturen und qualitativ hochstehende Dealer oder Floormänner sind da die wichtigsten Entscheidungsfaktoren für den Wahl des Veranstalters für den Turnierspieler. DER SPREU TRENNT SICH VOM WEIZEN.
Doch wie kommt’s, dass immer wieder dieselben Spieler in die Geldränge kommen? Was machen diese anders als Andere? Was ist das Geheimrezept?...denn auch da trennt sich langsam der Spreu vom Weizen.
Ich nehme an, dass grösstenteils fast jeder Turnierspieler in der Schweiz bereits mindestens ein Pokerbuch gelesen hat in welchem die wichtigsten Grundregeln des Turnierpokers beschrieben sind. Doch wo liegt nun der Unterschied? Ist es Geduld und tightes aggressives Spiel oder fällt uns allenfalls auf, dass sich eher kontrolliertes loose aggressives Spiel durchsetzt? Ich denke aber, dass der Unterschied nicht darin liegt, welche Spielart man wählt sondern wie gut man die jeweilige Spielart beherrscht und wie gut man seinen jeweiligen Gegner am Tisch ausspielt. Die Erkennung auffälliger Verhaltensmuster, das Setzverhalten, usw. und die damit verbundenen hoffentlich guten Reads sind nun die entscheidenden Faktoren, welche das Spreu vom Weizen trennen wird. Einem Pokerspieler stehen verschiedene Waffen zur Ausspielung seines Gegenübers zur Verfügung. Doch wie viele Nutzen diese sogenannten Waffen auch wirklich gewinnbringend aus? Ein All-in im richtigen Moment kann gegebenenfalls eine sehr effektive Waffe sein um einen strategisch wichtigen Pot für sich zu gewinnen. Aber wird dies auch wirklich richtig und wirkungsvoll genutzt? Wie stark sind die eigenen Beobachtungskünste?...und warum gewinnen immer dieselben Spieler wichtige Turniere mit den grössten Preispools?
Ich denke, diese Frage ist schwer zu beantworten und ich lasse sie deswegen gerne so im Raume stehen und freue mich auf Euer Feedback.
DER SPREU TRENNT SICH VOM WEIZEN und es wird mehr denn je interessanter zu beobachten, wer von den Veranstaltern und Spielern sich durchsetzen wird.
In diesem Sinne: Cheers und liebe Grüsse
Euer Dubaipoker