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Von: Chris Engeler

Bundesgericht legt Pokerturniere lahm

Nun wundern kann ich mich ja über den gefällten Entscheid des Bundesgerichtes nicht wirklich. Schon in der Vergangenheit haben die Herren/Damen Bundesrichter schon des öfteren bewiesen, dass die von Ihnen gefällten Urteile nicht immer verständlich und begreifbar sind. 

Zumindest nicht für mich.

 

Klar diese Götter der Verfassung sind über alle Zweifel erhaben, haben die Weisheit mit Löffeln gefressen und haben immer RECHT (steht nicht im direkten Zusammenhang mit Gerechtigkeit).

 

Nun Texas Hold'em Poker ist ein reines Glückspiel (Sex übrigens auch, da bist Du auch glücklich beim Spiel...). Einzig und alleine zählen die Karten. Deshalb frage ich mich auch immer wieder, weshalb wir nicht einfach zusammen sitzen, die Karten mischen, jedem eine Karte austeilen und derjenige der die Höchste zieht hat den Abend für sich entschieden. Nach diesen 3 Minuten gehen wir dann gemeinsam etwas Essen und vergnügen uns mit Saufen (ich nur Mineral) und gehen noch etwas auf die ... Alp. Yes Baby, alles Idioten, welche sich mit Mathematik, Reads und Tells, Odds und all dem Schrott befassen. Alles nur Glück.

 

Hat wohl schon einer dieser Richter/innen eine andre Karte als den "Schwarzen Peter" in der Hand gehalten. Oder ist dieser Ausdruck auch schon verboten. Heisst diese Karte jetzt "vorteilhaft pigmentierter Pedro".

 

Ich versuche sachlich zu bleiben und bringe es auf den Punkt: Bei Pokern überwiegen die mathematischen Grundkenntnisse, Geschicklichkeit etc. das Glück spielt sicherlich mit, nimmt aber im Verhältnis zu allen anderen Faktoren eine untergeordnete Rolle ein. Wenn mir ein Paragraphen-Reiter/in was anderes sagen will, lade ich ihn/sie gerne mal ein.

 

Back to Casino. Dort gibts ein Sozialkonzept. Ach ja, klar und allen Spielsüchtigen wird geholfen. Das Konzept ist vorhanden, leider aber meines Erachtens nicht wirklich cool. Wenn alle Damen und Herren in Bundes Bern wüssten, was sich da so abspielt, würden sie sich hüten so einen Schwachsinn zu reden. Da gibt es Personen aus anderen Kulturen, welche Geld ausleihen zu Zinssätzen von 10 Prozent MONATLICH. Diese Geldgeber stehen mitunter vor den Casinos oder in den Tiefgaragen. Wie kann ein Casinobetreiber solche Dinge kontrollieren, oder verhindern. 

Diese Auflage ist auch für die Casinos nicht lückelos umsetzbar, aber Bunds Bern kann sich so hinter den Tatsachen verstecken und den Casinos den Donk zuschieben.

 

Die Casinos machen einen guten Job. Turnier-Poker ist nicht deren Ding, es bringt einfach zu wenig ein. Das GCB Baden ist der führende Pokeranbieter in den CH Casinos und ich danke Udo Herbst an dieser Stelle für sein Egagement. Es dürfte aber nicht möglich sein, alle Pokerspieler, welche es zur Zeit gibt in den Casinos aufzunehmen.

 

Der Entscheid bewirkt meines Erachtens folgende Sachen:

 

1. Illegale Spielclubs öffnen die Pforten und sind nicht mehr kontrollierbar, es wird langfristig auch Cash Game angeboten werden, da es lukrativer ist, aber ein Spieler auch viel mehr Geld verlieren kann

 

2. Labile Spieler, welche legal Pokern möchten, werden ins Casino getrieben, viele scheiden frühzeitig aus und warten ev. auf die Kollegen, einige beginnen mit Cash Game und verlieren mehr als am Turnier überhaupt möglich, wieder andere kommen nicht an den Maschinen vorbei oder beginnen mit Roulette und Blackjack, den wirklichen Glückspielen, aber da ist ja noch ein Sozialkonzept

 

frei nach dem Motto: Wir führen sie mal in Versuchung und erlösen sie nachher mit einen Sozialkonzept von dem Bösen, el ultimo deseo del diablo

 

3. rund 1'000 innovative vor allem junge Leute verlieren den Arbeitsplatz, cool

 

Nun heisst es gemeinsam nach einer Lösung suchen, bitte alle Eure Vorschläge und Meinungen kund tun und kommentieren

 

 

Danke allen für Eure Innovationen und Ideen

 

THE SHOW MUST GO ON

 

chris

 

Hier das <Bundesgerichts- Urteil>