Anzeige
 

Von: Chris Engeler

Gling Poker in Herisau

 

Das 15’000 Seelen-Dorf im Kanton Appenzell Ausserrhoden, 837 erstmals in den Geschichtsbüchern erwähnt und damals noch zum Kloster St. Gallen gehörend, versprüht schon bei der Anfahrt einen Hauch von Nostalgie, Gemütlichkeit und Charme, die Zeit scheint hier in den letzen 30 Jahren stillgestanden zu sein, ein Bevölkerungswachstum von knapp 1'300 Einwohnern seit 1980 bestätigt diesen ersten Eindruck.

 

 

Doch Poker hat auch hier begonnen, dem Jassen den Rang abzulaufen. Poker in AR ist GLiNG POKER.

 

 

Bei strahlendem Sonnenschein machten wir uns gestern auf den Weg, um bei Gling Poker ein Turnier zu spielen.

The Mushu Dragon, Mountaineer Valais, Dealer Markus und ich hatten uns auf Buy In für ein 200er Turnier mit 15’000 Startstack und 30min Blindlevels angemeldet.

 

 

Das Turnier war randvoll, 70 Spieler hatten sich eingefunden. Nebst der Hooooldem-Crew trafen wir noch weitere bekannte Gesichter, unter ihnen war auch Pokermama Iris Hellmüller welche erneut für Stimmung sorgte und Kameltreiber Dubaipoker mit von der Partie.

 

 

GliNG POKER ist eine super Sache. Die Organisation, die wunderschön eingerichtete Pokerlounge, der Floorman und seine Dealer, sowie auch das adrette Servicepersonal mit viel Charme und Herzlichkeit machten einen tadellosen Job.

 

 

Eine innovative Idee fand ich, dass man an der Bar „richtige“ Pizzas bestellen konnte, welche in den Pausen durch einen Pizzakurier angeliefert wurden.

 

 

Der Ausflug hat sich auf jeden Fall gelohnt. Das Spielniveau war überraschend hoch und die Bad Beat Quote sehr, sehr klein. Nach über 4 Stunden Spielzeit hatten sich erst 19 Spieler aus dem Feld verabschiedet gehabt. Es wurde tight und überlegt Poker gespielt und nicht einfach wild drauflos gegambelt. Somit ist auch der Name Gling richtig gewählt. Gling ist ein Appenzeller Ausdruck und steht für "besonderes Geschick“.

 

Als letzter unseres „Team“ musste ich als 15. die Segel streichen. Nachdem ich den grössten Pott des Abends loslassen musste, obwohl ich hinten raus gewonnen hätte, waren die Blinds doch schon sehr hoch. So pushte ich mein Pocket 4 aus dem Big Blind All-In. Hooooldem Crew Member hielt King Kong in den Händen und erntete das von seiner Crew auf mich ausgesetzte Bounty.

 

 

Nach einem schmackhaften Espresso, von den schönsten Augen des Abends an der Bar serviert, verliessen wir den Kanton AR.

 

 

An dieser Stelle gebührt Allemann/Allemann/Langenegger und deren Crew ein Kompliment für ein gelungenes Pokerturnier und eine geschmackvoll eingerichtete Pokerlounge, well done.

 

 

Dank auch an die Chauffeure und Initianten unseres Ausfluges Mushu und den Walliser, es war ein unterhaltsamer Abend mit einem coolen Abschluss im Beck 24 (für Insider: ich glaube die Chica Loca zieht demnächst in den Kanton VS)

 

 

Take care Chris