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Poker-News

Mittwoch, 21. Februar 2007
Kategorie: Grand Casino Bern

Tschäppät gewinnt bei „StarPoker“

Unerwarteter Geldsegen für die Heilpädagogische Sonderschule der Stadt Bern.

Star Poker Teilnehmer

Star Poker Teilnehmer

Der Berner Stadtpräsident Alexander Tschäppät ist der grosse Sieger der ersten Austragung von „StarPoker“. Beim vom Grand Casino Bern und TeleBärn organisierten Prominenten-Turnier setzte sich Tschäppät gegen Snowboarderin Tanja Frieden, die ehemalige Regierungsrätin Elisabeth Zölch, Rockmusiker Gölä, Stiller Has-Sänger Endo Anaconda und einen Vertreter aus dem Publikum durch. Die in der Pokershow gewonnen 30'000 Franken spendet Stadtpräsident Tschäppät der Heilpädagogischen Sonderschule der Stadt Bern.


Mann gegen Mann, Student gegen Stadtpräsident, so präsentierte sich das grosse Finale bei „StarPoker“. Der 23jährige Patrick Lämmle aus Bolligen liess sich durch Scheinwerferlicht und TV-Kameras nicht beirren – mit Mut und Können qualifizierte sich der Sportstudent für das so genannte „Heads up“ gegen Stadtpräsident Alexander Tschäppät. Das Glück hatte Lämmle zuvor beansprucht: Er wurde aus 752 Bewerberinnen und Bewerbern als Publikumsspieler bei „StarPoker“ ausgelost. Im Spiel stellte er dann einige Stars in den Schatten: Endo Anaconda, Elisabeth Zölch und Gölä sorgten zwar für die nötige Unterhaltung am Tisch, doch sie verliessen die Runde vorzeitig und ohne Aussicht auf den Gewinn der 30'000 Franken.

Snowboard-Olympiasiegerin Tanja Frieden bluffte mit geübtem Pokerface bis in die letzte Runde mit. Zuletzt musste aber auch die kämpferische Sportlerin Stadtpräsident Tschäppät und Publikumsspieler Lämmle den Vortritt lassen. Im „Heads up“ zeigte zwar auch der sonst nie um einen Spruch verlegene Alexander Tschäppät Nerven, doch er hatte die Karten und das Pokerface, um die Finalrunde für sich zu entscheiden.

Mit der Produktion und Ausstrahlung der Wohltätigkeits-Show „StarPoker“ trägt TeleBärn als erste TV-Station in der Schweiz dem gegenwärtigen Poker-Boom Rechnung. Spätestens seit James Bond in „Casino Royale“ ebenfalls um Alles oder Nichts spielt, ist das Pokerspiel endgültig salonfähig geworden. Bern hat sich dabei als eigentliche Hauptstadt der Pokerszene etabliert. Allein an Turnieren im Grand
Casino Bern haben die Gewinner im vergangenen Jahr über 700'000 Franken abgeräumt. Die mit viel Aufwand inszenierte „StarPoker“-Show wird denn auch von allen Beteiligten als grosser Erfolg gewertet. Gut möglich, dass es deshalb in absehbarer Zeit zu einer zweiten Auflage kommt – die Verantwortlichen des Grand Casino Bern und des TV-Senders TeleBärn haben aber diesbezüglich noch keine Entscheidungen gefällt.

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