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		<title>Swiss Poker-Blogs</title>
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		<description>Die aktuellen Blogs aus der Schweizer Pokerszene</description>
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			<title>Swiss Poker-Blogs</title>
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			<description>Die aktuellen Blogs aus der Schweizer Pokerszene</description>
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		<lastBuildDate>Thu, 07 Jul 2011 05:23:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Home Sweet Home und ein Wechselbad der Gefühle</title>
			<link>http://www.pokeraction.info/home/blogs/blog-artikel/article/home-sweet-home-und-ein-wechselbad-der-gefuehle.html</link>
			<description>Nach einer Verzögerung von knapp sechs Monaten sind wir nun endlich in unser neues Heim eingezogen....</description>
			<content:encoded><![CDATA[Nach einer Verzögerung von knapp sechs Monaten sind wir nun endlich in unser neues Heim eingezogen. Leider verlief diese Latenzperiode nicht ohne die typischen Bauprobleme, die imaginär im Pflichtenheft des Bauens verankert sind. Dummerweise haben wir die volle Breitseite erwischt und ein juristisches Nachspiel ist vorprogrammiert aber jetzt sind wir letztendlich zuhause angekommen und geniessen unser neues Haus.

Unsere Baustory war einer der Hauptgründe meiner Kolumnenabstinenz.

Back to Poker…

Seit einigen Jahren gilt der Sommer als die Highlight Jahreszeit der Pokerturniere: Die WSOP in Las Vegas ist nach wie vor die prestigeträchtigste Turnierserie weltweit.

Auch dieses Jahres hat die World Series of Poker an Faszination nichts eingebüsst aber sie wird von den Nachwehen des Black Friday überschattet und das Grounding der Onlineseite Full Tilt Poker ist der negative Höhepunkt dieses traurigen Pokerkapitels.

FT war einer meiner bevorzugten Seiten und ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl „das etwas nicht stimmte“. Auch in der jetzigen Zeit waren meine Games (PLO 1-2 bis 3-6) nicht unbedingt juicy aber nach wie vor schlagbar, die Software war mir sehr angenehm, der Support hatte nicht die Qualität von PokerStars, doch locker im grünen Bereich und der Cashout verlief stets reibungslos. 

Ich bin sichtlich überrascht und kann es immer noch nicht glauben, wie fahrlässig FT bei gewissen amerikanischen Einzahlungsmodalitäten in der Vergangenheit vorgegangen ist.

PokerStars und Full Tilt hatten bei mir den Online Triple AAA Status. Ich hatte vollstes Vertrauen und sie verkörperten für mich eine „too big to fall“ Konstellation.

I was wrong…

&quot;Nichts in dieser Welt ist sicher außer dem Tod und den Steuern.&quot; - Benjamin Franklin, Briefe an Leroy, 1789


Hoch lebe das Livepoker…


Vor etwa zwei Monaten habe ich am Beat’em all Turnier im Casino Bregenz teilgenommen. Beat’em all ist eine tolle Turnierserie der Casinos Austria, die insbesondere bei Anfängern und Lowlimit Turnierspielern grossen Anklang findet. Die moderate Struktur erlaubt es auf weite Strecken echtes Turnierpoker zu spielen und das tiefe Buy-in von € 100.- lockt Hunderte von Spielern an.

Das Spielniveau des Teilnehmerfeldes hat einen Schlaraffenlandartigen Ansatz und zieht natürlich auch den einen oder anderen Midstake Pro an.

Obwohl ich an den Turniertischen noch nie so viele neue Gesichter gesehen habe, entdeckte ich doch einige „ganz zufällig“ verirrte Sharks.

An diesem Abend habe ich drei Spielsituationen/Reaktionen zwischen Pro und Amateur erlebt, die mich auf der einen Seite schwer beeindruckt/enttäuscht und auf der anderen Seite mir aufgezeigt haben, dass ich in all den Jahren als Pokerspieler, während dem beschwerlichen Vorgang der Mutation… vorher naiv jetzt scharfsinnig (still in process), von Gefühlsausbrüchen zu Contenance (kurz vor Abschluss) und vom badbeat initiierten Moneyburner zum tiltresistenten Pro (done… i guess), etwas an Nonchalance eingebüsst habe.


Szene 1


Eine Lady, Typ – gerne in einer Parfumlache (bevorzugt Opium oder Poison) badend, die versucht mit üppigem Edelmetall und tiefem Dekollteé von ihren bescheidenen Pokerkünsten abzulenken, spielt unerbittlich jede Hand. Als klassische Calling Station lässt sie keine Gelegenheit aus, mit z.B. Ace High einen Riverbet zu callen, wo das Board vier Herzen und etliche mögliche Strassen aufzeigt.

Trotzdem schafft sie es innert Kürze zur Tischchipleaderin aufzusteigen. Mister X, ein deutscher Pro und ich, sind über diese Entwicklung nicht unglücklich und schielen immer wieder zu ihr hinüber und bewundern sehnsüchtig ihre riesigen... Chipstürme…

Dann geschieht das vermeintlich Unvermeintliche. Dolly Parton limpt in mittlerer Position und bekommt ein Raise von Mister X im Big Blind. Dolly callt und ich sehe schon wie „meine“ Chipsfelle davonschwimmen. Der Flop zeigt *9c* *4d* *2h*. „Wenn er ein Overpair hält, schaltet er jetzt die Melkmaschine ein.“ denke ich mir. Er setzt ca. den halben Pot und Madame foldet im Nanosekundenbereich. Enttäuscht zeigt der Pro seine zwei schwarzen Asse. 

Daraufhin deckt Miss Wonderbra XXL ihre gefoldeten Karten auf und zeigt… zwei rote Könige!!! What the hell…??? Als man sie darauf anspricht, wie sie um Himmelswillen die Könige auf diesem Flop folden kann, antwortet sie völlig abgeklärt: „Ich kenne ihn, der spielt nur die Asse!“ &nbsp;


Fortsetzung folgt… &nbsp;&nbsp;]]></content:encoded>
			<category>Cem's Poker-Gedanken</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 07 Jul 2011 05:23:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>DREAMCATCHER by MikeGhostman77</title>
			<link>http://www.pokeraction.info/home/blogs/blog-artikel/article/dreamcatcher-by-mikeghostman77.html</link>
			<description>Wenn Träume im Dunkel der Nacht zu Staub zerfallen</description>
			<content:encoded><![CDATA[Jeder von uns hat irgendwelche Träume. 
Die Sparten reichen von TRAUMfrau über AlbTRAUM bis hin zu den feuchten Träumen.

Auch Pokerspieler die spät in der Nacht oder aber erst am frühen Morgen ins Bett kommen, sollten doch genug Zeit im Schlafe finden, um ein wenig träumen zu können.

Viele der vor allem jungen, neuen und unerfahrenen Spieler träumen allenfalls vom grossen Durchbruch, vom Gewinn eines WSOP Bracelet oder gar einem Poker-Pro Vertrag.

Doch wo sind all die Sponsoren hin, wo sind sie geblieben?

Black Friday eliminierte bereits einige renommierte Online Veranstalter, nun ist ein ganz Grosser so ziemlich Full Tilt. 

Wird bald Audi oder BWM auf den Pokertischen geschrieben stehen? Oder arrangiert sich &nbsp;vielleicht Nestlé mit Nespresso „what else“ um die Pokerszene zu erobern?

Tragen die Pokerspieler in Zukunft nicht mehr die Berge von Everest Poker auf der Brust, sondern die drei&nbsp; Streifen von Adidas, welche ihre Körper zieren?

Nun Sponsoring ist nicht einfach ein bisschen Geld in die weite Welt hinausschmeissen, sondern knall hartes Marketing. 
Kosten und Nutzen werden genau aufeinander abgewägt. 

Nun ich denke, es nützt weder Puma noch Nike etwas, sich an den Pokertischen breit zu machen. 

Nein, bislang waren es ausschliesslich Online Pokeranbieter, welche Sponsoring an den Filzen betrieben. 
Sie waren es, welche die Träume der jungen Poker Junkies aufrecht erhielten. 

Den Traum mal selber&nbsp; in der Comfort Class der Condor nach Vegas düsen zu können, veranlasste viele weit über ihrer Bankroll zu agieren.

Nun wurden den Spielern die Träume weggeschnappt. 

Viele Poker Pros wurden in den letzten Wochen die Verträge gekündigt oder sie wurden, wie z.B. bei Katja Thater nicht mehr verlängert. 

Der Kampf wird härter werden, die Träume rücken für viele in unerreichbare Ferne, aber die Hoffnung stirbt zuletzt.

Ein Traum, ein wahrer Traum<br /> kostet ein Leben 
<br /> ein Leben, ein wahres Leben<br /> ist wertlos ohne einen Traum.

WISH YOU SOME SWEET DREAMS




















]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Sun, 03 Jul 2011 01:51:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>WSOP Las Vegas Teil 1</title>
			<link>http://www.pokeraction.info/home/blogs/blog-artikel/article/wsop-las-vegas-teil-1.html</link>
			<description>19 Tage hab ich es in Las Vegas dieses Jahr ausgehalten und es waren ein paar unbeschreibliche...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Am 9. Juni bin ich erstmals mit BA über London in die Wüstenstadt geflogen, nicht wie bisher über Frankfurt mit der Condor. Hauptgrund war die Ausbuchung der Confort Class auf dem Hinweg und von der BA hab ich viel gutes gehört. Für Las Vegas reisende kann ich die <b>British Airways</b> nur weiterempfehlen. <br /><br />
Wie &nbsp;letztes Jahr gastierte ich auch diesmal im <link http://www.mandarinoriental.com/lasvegas/ _blank external-link-new-window "Opens external link in new window"><b>Mandarin Oriental im City Center,</b></link> für mich und sicher viele andere auch, das beste Hotel der Stadt. Kein Casino, super Zimmer und ein Service der Seinesgleichen sucht. Dazu noch das beste Sushirestaurant der Stadt im 3. Stock.<br /><br />
Turniertechnisch habe ich mir die <b>3 Omaha Events rausgepickt, ein $1500, $3000 und $5000er 6max Event</b>, dazu kam zufälligerweise noch ein <b>$1500er TH NL.</b> Level 6 habe ich nicht ein einziges Mal gesehen, sprich damit auch nie den Dinnerbreak erreicht. Einerseits hatte ich vor allem beim $5000er viel Pech in drei Monster- Pots, da ich schon auf double AVG war. Bei den kleineren $1500er Events braucht man am Anfang einen kleinen Rush, dann sind die Events hinten Raus super spielbar, aber eben, mit 4500 Chips kann man nicht gross manövrieren und man ist schneller weg, als man denkt. <br /><br />
Aber mein Hauptziel waren ja nicht unbedingt die Turniere, sondern die eigentlich sehr guten <b>Cashgames im Rio</b>. Gespielt habe ich hauptsächlich 5/10/25 Mississippi Stradel am Button. Der Buttonstradel ist in LV sehr beliebt, aber er nimmt die Action bisschen raus, da der SB und der BB noch schlechtere Positionen sind als sonst. Und vor allem, die Stradels durften so hoch sein wie der Spieler gerade wollte, so kam es sehr oft vor, das wir 5/10/100 + zusätzlichen Stradel 200 spielten… <br /><br />
Leider hatte ich zwei teure Sitzungen, von denen ich mich nicht ganz erholen konnte, aber das ist eben in LV, wenn man gewinnt ist es meistens sehr lukrativ, aber die Niederlagen gehören auch zum daily Business. Den grössten Pot habe ich mit Deal Twice auf dem Flop verloren, ich war gegen die blanken Asse meines Gegners 90:10% vorne, aber …… :(<br /><br />
Aber zum eigentlichen Highlight dieses Las Vegas Tripps komme ich im nächsten Teil…. Das werde ich definitiv mein ganzes Leben lang nicht vergessen :)<br /><br />
Euer Rino]]></content:encoded>
			<category>Rino Mathis</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 11:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>FINDING ZURZOLO by MikeGhostman77</title>
			<link>http://www.pokeraction.info/home/blogs/blog-artikel/article/finding-zurzolo-by-mikeghostman77.html</link>
			<description>Auf der Suche nach den Spielern der Vergangenheit

</description>
			<content:encoded><![CDATA[Habt Ihr Euch auch schon mal gefragt, was macht eigentlich …?

Als die Pokerszene Schweiz am Anfang der goldenen Zeit stand, gab es einige schillernde Persönlichkeiten der Szene. 

Neben unserem Pokermessias Rino Mathis fungierten&nbsp;viele andere Spieler- und Spielerinnen und prägten mitunter die CH-Pokerszene. 

Waren es in der Anfangsphase eher so ruhige Typen wie Bernhard Pulver und Co, so gesellten sich schon bald die schillernden Paradiesvögel&nbsp; an die Pokertische und zogen die Railbirds hinter sich her.

Nebst „Mr. Ultracool“ und „Don Grausamböse“ Besim Hot, der mit seiner diabolischen Art, der wohl soeben aus den heissen Tiefen der Hölle entsprungen scheint, den so unterschiedlichen Brüdern wie den Güngors, Pokerstar Anton „Wird’s schon richten“ Allemann mit der unglaublichen Haarpracht, Pasche&nbsp;Thi ThuYen, besser bekannt als „CRAZY LILLY“, Tinitus am Tisch garantiert und einen satten Faustschlag als Tischnachbar von ihr so ungefähr alle 3 Minuten inklusive, kommt mir vor allem 

„BLING BLING“ Joe the Latino Lover and Godfather of Brokenhearts ZURZOLO in den Sinn. 

Ein Original, dem man ein ganzes Buch widmen könnte. 
Nun wo ist Joe ZURZOLO hingekommen, wo ist er hingegangen, was ist passiert.
Ich denke es ist an der Zeit, eine kleine Aktion zu starten.

FINDING JOE ZURZOLO!!!

Zwar kein Fisch am Tisch aber trotzdem der Suche wert.

Wer immer Angaben zu Joe Zurzolo machen kann und wo man ihn, vielleicht an den Tischen finden kann, der soll sich melden.

Vielleicht gibt es mal die Möglichkeit ein Bounty, Mars oder Twix auf den smarten Kerl auszusetzen.

JOE wir vermissen Dich (und noch ca. 2 Mio Mädels ebenso!!!)
]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 May 2011 12:23:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ja!! Ihr habt definitiv etwas verpasst!! (Kopie 2)</title>
			<link>http://www.pokeraction.info/home/blogs/blog-artikel/article/ja-ihr-habt-definitiv-etwas-verpasst-kopie-2.html</link>
			<description>Ich rede von dem erstmals durchgeführten EPT Grand Final in Madrid. Im Vorfeld musste man einiges...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Ich hatte auch keine Ahnung was mich erwartet, die spanische Mentalität ist ja teilweise sehr speziell und Ausländer sind nicht immer sehr willkommen.<br /><br />
Zum Auftakt hat mich gleich mal der erste Taxifahrer um €20 betrogen, gemerkt habe ich es natürlich erst auf dem Rückweg in die Schweiz. Da zur gleichen Tageszeit die Taxiuhren trotz Flughafenzuschlag etc. nicht doppelt so schnell laufen sollten! Im Hotel angekommen war dann alles recht easy, ich bin ja erst am Morgen von Tag 1B angereist, da ich mit der Familie am Tag zuvor noch in den Ferien weilte. Das Zimmer konnte ich auch am Morgen bereits problemlos beziehen. <br /><br />
Pokerstars und die EPT haben einen Shuttelservice zum Casino Grand Madrid eingerichtet, der funktionierte die ganze Woche einwandfrei. Aber da sind wir vielleicht beim einzigen negativen Punkt, das Casino liegt 30 Minuten vom Hotel entfernt, ausserhalb von Madrid. Rund um das Casino in Torrelodones gibt es schlicht und einfach kein vernünftiges Hotel.<br /><br />
Das Casino selber ist sehr grosszügig von den Platz und Raumverhältnissen her. In vier grossen Räumen wurde gespielt, wobei im Hauptsaal doch rund 40 Tische platz hatten. Warteschlangen im Turnierbereich gab es nahezu nicht, alles sehr gut von TK Events organisiert. <br /><br />
Beim Cashgame wurde ich mehrmals überrascht, hauptsächlich positiv: <br /><br />
1.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Zwei Anmeldebereiche, für grössere Games ab 5/10 Blinds und für kleinere Limits. <br /><br />
2.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Bei der Anmeldung bekommt man einen Piepser, der fibrierte und blinkte sobald der gewünschte Platz frei war. So musste man sich nicht dauernd in der Nähe aufhalten. <br /><br />
3.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ca. 40 Cashgametische! Wenn man bedenkt, in Monte Carlo gab es damals kein Cashgame, ausser im Casino vorne.<br /><br />
4.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Durchwegs sehr gute und nette Dealer.<br /><br />
5.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Es wird gegen den Uhrzeigersinn gespielt!!! <img src="uploads/RTEmagicC_smiley_Daumen_runter_03.gif.gif" height="17" width="23" alt="" /><br /><br /> 
6.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Man darf den Sitzplatz, der zu beginn ausgelost wird, nicht wechseln, höchstens eins nach rechts resp. links rutschen <img src="uploads/RTEmagicC_cf05759cbf_02.gif.gif" height="18" width="18" alt="" /><br /><br />
7.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Trinkgeld wird sehr wenig gegeben, es wird auch nie danach gefragt, wenn man was geben möchte, ist dies freiwillig. <br /><br />
8.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Alle Getränke sind frei und im Pokerraum und am Tisch wird nicht gegessen… So geil!!! <br /><br />
9.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Und vielleicht noch der interessanteste und wichtigste Punkt, es hat viele Spanier an den Cashgames&nbsp; <img src="uploads/RTEmagicC_geier_02.jpg.jpg" height="36" width="30" alt="" /><br /><br />
Der Gastrobereich war auch gut organisiert, war überrascht, dass das Toprestaurant im Casino mit der Anzahl verwöhnter Spieler durch gekommen ist, wollte schon eine Wette abschliessen, dass die 75 Minuten Dinnerbreak sich nie ausgeht. <br /><br />
<img style="padding: 5px; float: left; " src="uploads/RTEmagicC_Madrid_Casinoklo_02.jpg.jpg" height="157" width="210" alt="" />Und wo finden wir auf einem Klo noch kleine Stoffhandtücher, ihr könnt euch ja vorstellen, wie viele es in den Pausen davon braucht. Leider nicht für alle, da doch ein Grossteil der Spieler auf das Hände waschen vor und nach dem pinkeln gleich ganz verzichtet!
&nbsp; <img style="padding: 5px; float: left; " src="uploads/RTEmagicC_08945764c9_02.jpg.jpg" height="157" width="210" alt="" />











<img style="padding: 5px; float: right;" src="uploads/RTEmagicC_c2fd8182e8_02.jpg.jpg" height="164" width="220" alt="" />Abseits vom Pokergeschehen, in der Stadt selber, ist es auch absolut toll. An einem Dienstagmorgen um 02.30 Uhr noch ein Bier trinken und eine Portion Jamon Iberico verdrücken, schlägt sich zwar auf den Fettreserven nieder, aber ist einfach nur geil! A propos Bier, es hat unglaublich viele Cervecerias, dachte immer die Spanier trinken mehr Wein, aber da reiht sich eine Cerveceria an der anderen…. <br /><br />
Ich hoffe nur eines, es soll in Madrid noch einige Events geben, zumindest die EPT soll dort bleiben <img src="uploads/RTEmagicC_smiley_Daumen_rauf_04.gif.gif" height="18" width="24" alt="" /><br /><br /> 
Madrid ist definitiv eine Reise wert&nbsp;<img src="uploads/RTEmagicC_smiley_lachen_39.gif.gif" height="17" width="17" alt="" /><br /><br />
Euer Rino]]></content:encoded>
			<category>Rino Mathis</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 20 May 2011 20:07:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bets, Bets, Bets… no poker content!</title>
			<link>http://www.pokeraction.info/home/blogs/blog-artikel/article/bets-bets-bets-no-poker-content.html</link>
			<description>Erstmals seit vier Jahren habe ich heuer die Rückrunde der Bundesliga und der Premier League, sowie...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Erstmals seit vier Jahren habe ich heuer die Rückrunde der Bundesliga und der Premier League, sowie die Australian Open ausgelassen. Umso mehr freute ich mich auf das erste Golf Major der Saison, die Masters in Augusta.

Wie üblich fing ich zwei Wochen vor Turnierstart mit den Recherchen an. Meine to do Liste einer Vorbereitung sieht wie folgt aus: Check-up aller Teilnehmer bezüglich a) allgemeine Performance der letzten sechs Monate b) der Leistungsausweis von Parcours, die Masters Bedingungen aufweisen (z.B. die Shell Houston Open) c) das Abschneiden beim Masters in den letzten 10 Jahren d) Gesundheitszustand e) private issues (z.B. letztes Jahr: Tigers Affinität zum Escort Service/Scheidung oder die Brustkrebs Erkrankung von Mickelson’s Frau) etc.

Danach geht es auf die Quotenjagd… welche Betseite? Vielfalt der Wettmöglichkeiten? Evtl. Quotenfehler? (kommt inzwischen selten vor aber ein bis zwei Schnäppchen sind immer dabei) und schliesslich und endlich: welche Quote bietet, auf die hardskill basierend, die beste EV?

Kurz vor dem Turnierstart habe ich insgesamt 45 verschiedene Wetten platziert. Gewöhnlich positioniere ich die Grosswetten in Kooperation mit einer neunköpfigen Wettgemeinschaft und bei den „Kleinen“ spiele ich solo.

Grundsätzlich sind die Quoten beim Golf ausgesprochen interessant. Insbesondere die Head-to-Head Quote bei einem Flight über eine vollständige Runde oder sogar über die ganze Turnierdistanz ist bemerkenswert.

Das hat seinen guten Grund, denn im Gegensatz zum Tennis (Nadal, Djokovic, Federer, Zäsur… Top 10… Abstand… Top 20 usw.) unterscheidet sich das Niveau in der Weltspitze nur in Nuancen. Bezüglich Tagesform und Runde ist ein Spieler der im letzten Drittel der Top 100 steht, jederzeit in der Lage einen Top Ten Spieler zu schlagen. 

Gleichzeitig ist es unheimlich schwer die richtige Paarung zu finden, die eine vernünftige Prognose erlaubt. Einzig bei den vier Majors sind die Topleute besonders motiviert und tendenziell meist weit vorne platziert.

Trotzdem… Herrn Charl Schwartzel, der am vergangenen Sonntag das Masters gewonnen hat, hatte ich nirgends auf meiner Liste. Obwohl ich ihn beim European Masters in Crans-Montana schon live bewundern konnte und auch von seinen Qualitäten überzeugt bin… einen Major Titel habe ich ihm nicht zugetraut! 

<span lang="EN-GB">Obviously all my winner bets were crushed…</span>
<span lang="EN-GB">&nbsp;</span>
Andererseits hatte ich Adam Scott, Luke Donald, Tiger Woods, K.J. Choi, Angel Cabrera, Steve Stricker und den letztjährigen Sieger Phil Mickelson in den Top Ten platziert. Die beiden Letztgenannten haben leider „versagt“ aber meine fünf „Boys“ die gestochen haben, versüssten meinen frühen Montagmorgen…

<b>Next Stopp… French Open</b>

Da konzentriere ich mich hauptsächlich auf die Runden 1 und 2. Die Wettstrategie in der ersten Turnierwoche ist kein Rätsel mit sieben Siegeln… in den ersten beiden Runden setzen sich die Sandplatzspezialisten überwiegend durch. In diesem Sinne werde ich beim Wetten nicht kleckern sondern kräftig klotzen. 

Ende Mai/Anfang Juni drücke ich aus offensichtlichen Gründen den spanischen Tennisjungs die Daumen und kann ich mich an den Russian Girls mit den schnellen Rackets, ihren Stöhnorgien und kurzen Röcken nicht satt genug sehen…

<b>Federer</b>

Seit seiner Juniorenzeit verfolge ich Federers Karriere. Der frühere Federer, ein wilder manchmal sogar jähzorniger Teenager entwickelte sich zum besten Tennisspieler aller Zeiten. Ich geniesse es ihm zuzuschauen und leide schrecklich wenn er verliert. Bis anhin konnten nur Borg und Becker solche Gefühle bei mir auslösen… und natürlich Chris Evert, die schönste professionelle Tennisspielerin, die je einen Court betrat… wobei diese Emotionen anderer Natur waren…

Vermutlich ist Sampras der beste Netzspieler und Agassi der beste Rückschläger, den die Tenniswelt je gesehen hat.

Wahrscheinlich hatte Edberg die beste einhändige Rückhand und Becker war vielleicht der leidenschaftlichste Kämpfer.

Womöglich hat niemand soviel Tennisgefühl in seinem linken Handgelenk wie McEnore und keiner hat mehr aus seinem bescheidenen Talent gemacht als Lendl.

Nadal hat mit Sicherheit die beste überrissene Vorhand und seine don’t give up Attitüde ist vorbildlich. 

Aber der kompletteste Spieler aller Zeiten heisst Roger Federer und sein Bewegungstalent ist unerreicht.

Vor etwa vier Jahren habe ich zwei Langzeitwetten abgeschlossen. Je 200 Pfund auf:

-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Federer wird&nbsp;die French Open nie gewinnen.
-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Nadal wird&nbsp;Wimbledon nie gewinnen.

Obwohl Federer Nadal auf Sand und sogar in seinem Heimatland schon geschlagen hat, bin ich nach wie vor davon überzeugt, dass Federer gegen einen gesunden Nadal in einem French Open Finale kaum eine Chance hat. Trotzdem habe ich diese Wette sehr gerne abgeschrieben.

Aber die Wimbledonfinal Niederlage von 2008 war sehr enttäuschend. Natürlich wuchs Nadal an diesem Tag über sich hinaus aber Federer war der unbestrittene Rasenkönig. Vielleicht wog die Rekordchance „six in a row“ zu schwer. Dieses verlorene Endspiel war der Beginn des langsamen Abschieds der Federer Dominanz.

Bis letzten Sommer waren die Quoten der Federer Paarungen bis zum Viertelfinale bedeutungslos. Aber seit ein paar Monaten… die hiesige Presse traut sich nicht, die Fans wollen es nicht wahrhaben und auch ich tue mich&nbsp;schwer aber die Wahrheit ist:

Federer hat seinen Zenit überschritten!

Ich weiss, das ist eine grobe Majestätsbeleidigung. 

Wenn es nach mir ginge, würde ich mir wünschen, dass Federer nächstes Jahr den Golden Slam holt und dann noch zweimal den Grand Slam und danach als der grösste Sportler in der Geschichte abtritt. Aber das wird nicht geschehen! 

Federer ist noch durchaus in der Lage mindestens einmal Wimbledon, die US- oder Australian Open zu gewinnen aber leider wird es für den Grandslam nicht mehr reichen.

Wir, die Zuschauer, sind von Federer unglaublich verwöhnt worden. Wir werden erst nach seinem Karriere Ende wirklich begreifen, was dieser Mann aus Basel geleistet hat.

Für uns Wetter bietet der-nicht-mehr-dominate-Federer neue Chancen, insbesondere für mich: Jetzt wette ich&nbsp;ab den Viertel- bzw. Halbfinals vermehrt gegen Federer. Wenn er gewinnt, tut mir die verlorene Bet nicht besonders weh und ich freue mich trotzdem und wenn er verliert… auch nicht schlecht…

An alle Federer Fans, die&nbsp;sich jetzt vielleicht etwas beleidigt fühlen… to say in Tony Sopranos words: sorry folks…


<em><b><span lang="EN-GB">it's</span></b></em><b><i><span lang="EN-GB"> </span></i></b><b><span lang="EN-GB">not<i> </i>personal</span><i>, </i><em>it's just business</em></b>]]></content:encoded>
			<category>Cem's Poker-Gedanken</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 12 Apr 2011 04:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Feind des eigenen Geldes</title>
			<link>http://www.pokeraction.info/home/blogs/blog-artikel/article/feind-des-eigenen-geldes.html</link>
			<description>Mit gemischten Gefühlen sind wohl  einige nach Berlin gereist, einerseits wegen dem Überfall, der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[
Im Casino ist alles enger als letztes Jahr und nahezu null Möglichkeiten für Zuschauer und auch Fans nur einen Blick auf die Stars zu erhaschen. Sogar Spieler selber hatten teilweise Mühe, in den eigenen Turnierraum zu kommen, <b>„Sie sind doch gar kein Spieler!“</b>, war teilweise die unkorrekte Feststellung. <br /><br />
Der Turnierablauf war natürlich wie immer von <b>TK Events</b> (Thomas Kremser &amp; Team) gut geführt, das Team hat das Beste aus den gegebenen Umständen gemacht. Mehr Platz konnten aber auch sie nicht herzaubern. Die Masseurinnen taten mir teilweise leid, konnten sie doch kaum an den Tischen massieren, da es ja nicht mal zum Stehen Platz gab. <br /><br />
Leider für die Spieler gibt die EPT an den Events die Getränkepreise vor, ein <b>Wasser in der Pet- Flasche kostet dann leider nun mal € 5.50</b>, anstatt die Hälfte ausserhalb der EPT Zeit. Ein Weissbier aber nur € 4.50!! Scheint so, wie sie die Spieler zum Alkoholtrinken ermutigen wollen. Meiner Ansicht nachsollte zumindest ein Nichtalkoholisches Getränk günstiger sein als Bier.<br /><br />
Auch wenn das Buy-In über € 5000 war, heisst es nicht, dass die Internetkiddies Geld haben. Viele von denen haben sich schlicht und einfach auf PokerStars Online qualifiziert und zuhause vor dem Computer zahlen sie für die gleiche Wassermenge kaum 50 Cent. <br /><br />
Aber das schlimmste Überhaupt war ja meine Lieblingsdisziplin, das Cashgame. Stellt euch vor, Ihr habt ein Casino voll mit Pokerspielern die Cashgame spielen wollen aber nicht können?! Mittags um viertel vor eins musste man anstehen, damit man die Chance hatte, um ca. 13.15 Uhr auf einem der ersten 5 Tische zu sein. Falls man es verpasst hat, ging das warten los, vor 15.30 Uhr gab es keine weiteren Tische, aber auch dann wurden nur einzelne eröffnet. Aussagen wie, <b>„Sie sind Nummer 47 auf der Warteliste für PLO 5/5“,</b> oder „Der nächste Tisch geht nicht vor 18.30 Uhr auf, da wir keine Dealer haben“, waren an der Tagesordnung. Dealer haben sich krankgeschrieben, da sie einfach keinen Bock hatten und schlicht Arbeitsverweigerung betrieben. Berlin/Brandenburg hat einen Arbeitslosenanteil von 14% und die wo arbeiten dürfen weigern sich und melden sich krank! <br /><br />
Der <b>finanzielle Schaden </b>alleine im Cashgame für die Woche war sicher um die <b>€ 150‘000</b>, die am Rake verloren gingen. Schade, einerseits für uns Spieler, wir wollen ja spielen, andererseits auch für die Spielbank, die sicher auch gerne bisschen mehr Einnahmen gehabt hätte. Uns zu schröpfen war ja nicht so schwer, da bei € 50 im Pot € 5 genommen wurde, bei € 100 dann € 10 und ab € 400 war der CAP bei € 20. Sprich pro Tisch easy € 300 Rake / Stunde!!! <br /><br />
Aber eines ist sicher, wir süchtigen Pokerspieler kommen auch nächstes Jahr wieder, da eine Deutsche EPT einfach Pflicht ist und wir freuen uns auch wieder auf Berlin, es hat einiges ausserhalb des Casinos zu bieten :)<br /><br />
Euer Rino
]]></content:encoded>
			<category>Rino Mathis</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 11 Apr 2011 16:05:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Der König von «High Stakes Poker»</title>
			<link>http://www.pokeraction.info/home/blogs/blog-artikel/article/der-koenig-von-high-stakes-poker.html</link>
			<description>Zugegeben, «High Stakes Poker» war unterhaltsamer, als Gabe Kaplan und AJ Benza noch ihre Spässe...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Zugegeben,<b> «High Stakes Poker»</b> war unterhaltsamer, als Gabe Kaplan und AJ Benza noch ihre Spässe machten. Als Phil Ivey, Tom Dwan und Patrik Antonius noch am Tisch sassen und in den Werbepausen ein Taucher im Haifischbecken darauf hinwies, dass das «Golden Nugget Resort &amp; Casino» die Heimat dieser legendären Pokersendung sei. <br /><br />Aber die alten Zeiten sind nun mal vorbei. PokerStars hat die Redpros verscheucht, neu wird im «Bellagio» gespielt. Und zwischendurch reisst der Komiker Norm MacDonald mehrheitlich lahme Sprüche, auch wenn er immer mal wieder eine Perle dazwischenstreut <i>(«Doyle Brunson beat cancer back when it still meant something!»)</i>.<br /><br />Warum ich die neue Staffel trotzdem liebe? <br /><br />Wegen dem Lineup. Neben HSP-Urgesteinen wie <b>Barry Greenstein, Doyle Brunson</b> <i>(dessen Finger vom vielen Chip-Shuffeln so gekrümmt sind, dass sie aussehen wie kleine Greifzangen in diesen mit Plüschtieren gefüllten Dollar-Automaten)</i> und <b>Antonio Esfandiari</b> <i>(dem auch nach sechs Jahren kein besserer Spruch in den Sinn kommt als «Weeeeeee!»)</i> sitzen neu auch ein paar klassische «Whales» am Tisch. Schwerreiche Businessmänner, die ihren American Dream dahingehend ausleben, dass sie mit den besten Pokerspielern der Welt <i>(und Andrew Robl)</i> an einem Tisch sitzen und um ein paar hunderttausend Dollar spielen. <br /><br />Da wäre zum Beispiel <b>Robert Croak,</b> der ein paar Milliarden damit verdiente, kleinen Kindern Silikon-Gummibänder in Tierform anzudrehen. Oder<b> Bill Klein,</b> dem es keine Rolle spielt, ob er im Plus oder im Minus landet, da er die Differenz zu seinem Anfangsstack ohnehin für einen guten Zweck spendet <i>(awwww!)</i>.<br /><br />Und dann ist da noch <b>Phil Ruffin.</b><br /><img style="padding-top: 15px; padding-bottom: 15px;" src="uploads/RTEmagicC_HSP_Ruffin1.jpg.jpg" height="163" width="300" alt="" /><br />Als erstes fiel mir ja sein Pullover auf. Der ist vorne schwarz und hinten grau, aber weil sich die Naht genau über die Schulter zieht, nimmt man nur den schwarzen Teil wahr und wähnt den grauen Teil als Hintergrund. Was den Eindruck erweckt, Phil Ruffin sei nur halb so tief wie er wirklich ist. <br /><br />Egal. Der Typ ist jedenfalls <b>eine echte Legende.</b> Sieht aus wie eine Mischung aus Bill Murray und Helmut Markwort und ist knapp 50 Jahre älter als seine Ehefrau, eine ehemalige Miss Ukraine. Ruffin ist Besitzer des «Treasure Island» und fliegt statt eines Learjets eine Boeing 737, weil man mit dieser ohne aufzutanken nach Europa fliegen kann.<br /><br />Bei 2+2 käme an dieser Stelle folgende Bemerkung: <i>«Baller itt».<br /></i><br />Das Tolle an Phil Ruffin ist, dass er ein absolut ignoranter Pokerspieler ist, der sämtliche Regeln der mathematischen und spieltheoretischen Logik mit Füssen tritt. <br /><br /><b>Und das macht ihn unbesiegbar.<br /></b><br />Zwei Beispiele: In einer der ersten Hände der ersten Episode limpt er mit *3h**3c* in den Pot, woraufhin Texas Dolly <i>(vermutlich über einen winzigen James-Bond-Sender im Ohr von Amit Makhija angewiesen)</i> mit *7s**5s* drübergeht. Hinter ihm sitzt aber noch <b>Vanessa Selbst </b>mit *Qs**Qc* am Button, und die levelt sich selbst <i>(«sometimes I call here, sometimes I raise»)</i> und flattet nur. Esfandiari riecht gute Odds und bringt *10d**9d* ins Spiel, und Ruffin kommt natürlich ebenfalls mit auf die Reise. <br /><br />Am Flop kommt *9c**4c**3d* und Esfandiari donkt mal locker 17'000 Dollar rein mit seinem TPWK. Ruffin callt, und Selbst raist auf 63'000. Daraufhin beginnt Ruffin etwas von <i>«make it a hundred» </i>zu babbeln und fingert nervös an seinen Chips rum, <b>noch bevor Esfandiari überhaupt folden konnte.</b> Als er endlich an der Reihe ist, schiebt Ruffin 117'000 Dollar rein.<br /><br />Hallo, Frau Se-helbst?<br /><br />Frau Selbst levelt sich erneut und vermutet hinter dem Minraise des Amateurs einen mehrdimensionalen Matrix-Spielzug. Konsequenz: Sie stellt 219'000 Dollar rein, er snappt, sie macht ein Sauregurkengesicht.<br /><img style="padding-top: 15px; padding-bottom: 15px;" src="uploads/RTEmagicC_HSP_Selbst.jpg.jpg" height="190" width="350" alt="" /><br />Really? 200k verdonkt mit einem Overpair?<br /><br />Kurze Zeit später tappt <b>David Peat</b> in die gleiche Falle. Nachdem Ruffin mit *Kc**3c* reinlimpt, isoliert «Viffer» mit *9c**2c*. Ruffin callt. Am Flop kommt *Ah**Ks**8d* und Ruffin spielt halbe Pothöhe an. Da er seine starken Hände zuvor stets massiv overbettet hatte, folgert Peat richtigerweise, dass Ruffin keine starke Hand hat. Also callt er. Am Turn *4h* spielt Ruffin 20'000 an, Peat raist auf 50'000. Message:<i> Ich zieh Dich rein, kleiner Fisch.</i> Ruffin hört aber nicht hin und callt ohne zu zögern. Am River kommt die *Qh* und Ruffin checkt. Bahn frei für Viffer, der seine Geschichte konsequent zu Ende erzählt <b>und 100'000 Dollar reinstellt. <br /></b><br />Und Ruffin? Der<b> snapcallt</b> und shippt den 319'000-Pot mit <i>Second Pair, No Kicker</i>.<br /><br /><i>«I'm hard to bully when I have all those chips»,</i> sagt er später im Interview zu Kara Scott. Ober er denn keine Angst habe, dass Peat ein As habe oder einen König mit besserem Kicker? <i>«Er kann alles haben, aber die anderen am Tisch gratulierten mir zu diesem guten Call. Also war es wohl ein guter Call.»</i><img style="padding-top: 15px; padding-bottom: 15px;" src="uploads/RTEmagicC_HSP_Ruffin.jpg.jpg" height="191" width="350" alt="" /><br />Phil Ruffin. Er personifiziert die Binsenwahrheit, dass Poker die einzige Sportart ist, bei der man sich vor den schlechtesten Spielern am meisten fürchtet.<br /><br />Und er sorgt dafür, dass<i> «High Stakes Poker»</i> auch ohne Kaplan, Dwan und Ivey das bleibt, was es immer war: <b>Ein Heidenspass.</b>]]></content:encoded>
			<category>Poker in den Medien</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 24 Mar 2011 10:26:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>ONLINE CHAT by MikeGhostman77</title>
			<link>http://www.pokeraction.info/home/blogs/blog-artikel/article/online-chat-by-mikeghostman77.html</link>
			<description>***ck und all die anderen netten Worte</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Tage werden länger und trotzdem bleibt genügend Zeit, um sich online am virtuellen Filz zu vergnügen. 

Da grinden sie Tag für Tag, konzentrieren sich, um Ihre Bankroll aufzubauen und ihre Finanzen ins Unermessliche zu steigern.

Sie machen praktisch keine Fehler, nutzen alle technischen Hilfsmittel und Zusatzprogramme. Sie sind Profis durch und durch. Knallhart berechnend.

Klar taucht da in Spielerkreisen immer wieder die Frage nach Bots bzw. Spielrobotern auf. 

Ganz im Gegensatz zu diesen Perfektionisten am Tisch, gibt es da noch die Fische, Donks und wie die vermeintlich schlechten Spieler und 3-Out-Jäger im Fachjargon sonst noch genannt werden. &nbsp;

Und auf all die super Moves der Mollys und Goupies, folgen die herrlichsten Kommentare der frustrierten Mitspieler. Es ist einfach eine Freude alle die Mehr-Stern-Worte in den Chats verfolgen zu dürfen. 

Da werden die übelsten Beschimpfungen aus den Köchern gefahren und in den Chats verbreitet. 

Marko Ilicic war einer der ersten Super-Mehr-Stern-Piep-Chater der CH-Pokerszene. Pokerstars hat ihn deswegen auch schon mehrfach von der Chat-Funktion ausgeschlossen. 

Einfach herrlich. 

Diese Unterhaltung an den virtuellen Tischen lassen gar „two and a half men“ verblassen. 

Aufgrund dieser Freude am Chat, gönne&nbsp;ich es mir ab und zu, ein Multitable Sit and Go mit moderartem&nbsp;Buy-In mit nur den schlechtesten Anfangs Händen zu spielen. 

So ungefähr bei Starthand 149 mit 9 2 ist die Grenze, die besseren Hände folde ich lieber, macht einfach nicht den gleichen Spass.

Ich fahr die Angel aus, werfe die Schleppnetze, zahle jeden Gut Shot und spiele Jäger der verlorenen Möglichkeiten. Ich hunte sämtliche Runner Runner Outs.

Nein ich bin kein Masochist, ich trage auch heimlich keine Latex-Montur. Ich mache mir lediglich ab und zu einen Spass daraus die Menschen auf ein feine diabolische Weise zu ärgern. 

Online Chat an den virtuellen Tischen?

Ganz grosses Kino.

MikeGhostman77
]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Sat, 19 Mar 2011 19:13:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Vom Flip zum Favorit</title>
			<link>http://www.pokeraction.info/home/blogs/blog-artikel/article/vom-flip-zum-favorit.html</link>
			<description>Inspiriert und angelehnt an die Geschichte mit der Maus, respektive die Geschichte mit dem Cem,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Inspiriert und angelehnt an die Geschichte mit der Maus, respektive die Geschichte mit dem Cem, drängten sich bei mir einige Gedanken auf. Ein Versäumnis, wenn ich diese Euch vorenthalten würde. Die Begründung, den Erfolg jedem zu gönnen gleicht nicht an Verherrlichung, sondern erinnert an schlechte Zeiten und Coinflips, welche man nicht gewinnen kann.<br /><br />Eine Unterhaltung mit Pokerspielern, die über das Onlinespiel versuchen, Erfahrungen zu sammeln aber eigentlich Geld verdienen möchten, tönen wie die ewige gleiche Leier einer verkratzten Vinylplatte. Das Aufbringen des Verständnisses der verlorenen Flips und das darauffolgende Turnier ist mit der Zeit eine Kunst. Aber eigentlich hat es jeder verdient, denn wir kennen den Ritt durch das harsche Turnierleben. Ein erfolgreicher Spieler meint dann jeweils, dass es ihm auch mal so ergangen ist, und dass Übung und Erfahrung vieles kompensiert. Er hat Recht, jedenfalls zum Teil. Die Erfahrung mit den gespielten Händen hilft, sich in bestimmten Situationen besser zurecht zu finden. Doch ist es nicht das Geheimrezept des Erfolges von den sogenannten Winningplayers.<br /><br />Sie würden es sicher mitteilen, die dazukommende Konkurrenz wäre kaum ein Problem. Wenn man es doch nur ausdrücken könnte, ohne verrückt zu wirken. Ein Turnier verläuft eigentlich immer im selben Schema. Der Kenner des virtuellen Tisches versucht seinen Spot zu finden um seine Chips zu verdoppeln, danach sein Spiel etwas aggressiver zu gestalten, vier Stunden durchzuhalten um dann zu Beginn der Geldränge mit seinen Short Ten BB’s den Coinflip zu verlieren.<br /><br />Das Ergebnis sind nicht die gewonnen $110 sondern die Gespräche am anderen Morgen mit Arbeitskollegen oder Facebook-Frühaufstehern. „Ich war gestern beim dumdidumdollar auf Plattform Eefff so super mega cool dabei und habe dann wieder einmal wie immer in diesem Moment gegen einen ultra aggressiven weiss ich nicht was Amerikaner mit Asse und hübsche Frau sogar in Herz aha gegen seinen König und den Jungen ohne Farben so Blass verloren weil er das ganze Haus floppt, verloren.“ Okay, also ein Flip, praktisch, fast. Es können auch ein Paar Achter oder Zehner sein, das Resultat das Gleiche.<br /><br />Ja aber, wie gewinnt man den nun einen Coinflip? Woher soll ich das wissen? Man gewinnt ihn eben. Der Winningplayer wusste schon vor der Hand, dass er diesen gewinnt. Mein Kollege oder ich, oder ein anderer, hoffte aber auf die Verdoppelung. Der Gewinner steht fest, egal wer die Hand gewinnt, so rein emotional betrachtet. Ja heisst das, dass der Spieler welcher mehr an den Sieg glaubt die Hand gewinnt? Wohl kaum, wobei das ein interessanter Ansatz ist, der einen neuen Denkprozess einleitet. Aber vielmehr geht es um die moralische Einstellung und den Mut zum Kampf, so Winkelried. Ah, dieser war gar nicht auf nothing to loose in Sempach unterwegs, es war eiskalt kalkuliert. Seine Pot Odds standen sehr schlecht, doch er war der Hero des Momentums mit Rückgrat im Schlepptau so gross wie der Pilatus.<br /><br />Abgeschweift... Der Gewinner geht in den Kampf, der Verlierer lässt ihn zu. Oder auf Pokerdeutsch, der Sieger shippt seine Chips, der Looser callt. Ja eh, der Looser kann gewinnen, aber nicht 52 mal von 100. Sondern nur Zwanzig an der Zahl, so ungefähr. Er ist auch kein Looser, im Gegenteil, er ist sehr kalkuliert und geht unangenehmen Gegner aus dem Weg. Er muss ja nun nicht sein ganzes Leben gegen diesen Russen riskieren, es gibt bessere Momente. Tatsächlich. Der Schweizer halt. War Winkelried ein Schweizer? Ja eh, der Ronald Winkelried Huber Grauer.<br /><br />Sie sind nicht die Glücklichen, sondern tragen das Kreuz auf der Brust und ziehen die Lanzen auf sich, zeigen wer hier der Eidgenosse ist und weisen die Caller in die Schranken. Gerüchten zu Folge gibt es die Möglichkeit, sein Schicksal selber in die Hand zu nehmen. Wer sein Schicksal anpackt, verlässt sich nicht auf Zufälle und folgt keinem glücklichen Umstand, er handelt. Jedenfalls im richtigen Leben. Das richtige Leben, ein Abbild des virtuellen Tisches und deren Persönlichkeiten. Wurde doch der Pokersport mit seiner Faszination immer mit den Worten der Vielschichtigkeit begründet. Richtig, doch am Tisch sind alle gleich. Und, einer der besten Online-Spieler unseres Landes sagte mir vor zwei Jahren, dass jeder Spieler gleich viel Glück hat. Exakt, es ist auch so. Und er steht nach wie vor zu seinem Wort. Aber, wie kann es denn sein, dass immer wieder dieselben Spieler gewinnen?<br /><br />Richtig, sie wissen im entscheidenden Moment ob es Glück ist oder nicht. Dieser liegt jedoch nicht im letzten Coinflip. Vielleicht schon, aber der nächste kommt bestimmt und das Gefühl für den richtigen Dreh der Münze ebenfalls. Es ist Kalkulation mit berechneter Varianz, alles andere ist Beilage.<br /><br />&nbsp;<br /><br />keckeis<br /><br />]]></content:encoded>
			<category>PokerAction Gastbeitrag</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 09 Mar 2011 16:14:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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